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ELECTROLUX «Design Lab» 2008

Smarte Produkte für die i-Generation

«Flatshare»-WG-KühlschrankSeit sechs Jahren organisiert ELECTROLUX den weltweiten Wettbewerb «Design Lab» für Designstudenten. Dieses Jahr fand die Prämierung erstmals in der Schweiz statt. Die Designerin OLGA CUDAKOVA nahm die Werke der Finalisten für das TREND MAGAZIN unter die Lupe

Zur sechsten Auflage des «Design Lab» hatte ELECTROLUX Studenten im Fach Industriedesign aufgefordert, Hausgeräte für die Internetgeneration zu entwerfen, die zwei bis drei Jahre in die Zukunft reichen. Die Projekte sollten die Themen Lebensmittelaufbewahrung, Kochen und Waschen behandeln. Zur Internetgeneration zählen hauptsächlich Menschen zwischen 25 und 35 Jahren. Sie haben ein enges Verhältnis zur Technologie und benutzen das Internet täglich für soziale Kontakte und als wichtige Informationsquelle.

STEFAN BUCHBERGER schnappte sich den Gewinner-Stern.

Am 9. Oktober wurden die Finalistenprojekte in Zürich erstmals den internationalen Medien präsentiert. Die Beiträge der neun Designstudenten waren die Besten aus über 600 eingereichten Projekten aus 49 Ländern. Leider waren im Finale ausschliesslich Beiträge von Männern vertreten, und Schweizer Finalisten gab es auch keine.

Vom Standpunkt der frischesten Idee fällt sicherlich das Projekt «Sook» auf. Dies ist ein Social-Networking-Rezeptgenerator mit elektronischer Zunge von ADAM BRODOWSKI (USA). Damit kann man seine Rezepte mit Freunden auf der ganzen Welt austauschen. Der smarteste Aspekt dieses Produkts ist, dass die eingekauften Lebensmittel in der Küche gescannt werden und man dadurch stets weiss, welche Esswaren bis wann gültig sind. Bevor ein Produkt ungeniessbar wird, schlägt «Sook» ein passendes Rezept vor.

«Sook» verrät, was mit einer «Toblerone», fünf Liter Milch und einem Lachsfilet gekocht werden kann.

Der «Scan Toaster» des Südkoreaners SUNG BAE CHANG ist eine witzige Idee. Er brennt ein beliebiges Bild oder eine Nachricht auf die Toastscheibe. Damit kann man beispielsweise am Sonntag seiner Grossmutter über Internet eine Grussbotschaft auf ihre Toastscheibe übermitteln.

«Scan Toaster»: Hier könnte Ihre Werbung stehen…

Wer den Abend in einer verrauchten Bar verbracht hat oder das Parfüm einer verbotenen Bekanntschaft an seinem Hemd hat, kann jetzt aufatmen: Statt das Hemd aufwändig am nächstmöglichen Waschtag zu reinigen, kann es sofort bequem auf dem «Stratosphere» Kleiderständer von ATILLA SAFRANY (Ungarn) erfrischen und desinfizieren lassen. Nachdem die Kleider auf dem Gerät aufgehängt sind, saugt dieses ungewollte Bakterien und Gerüche weg.

«Stratosphere»Der «E-Bag» kühlt den Prosecco während dem Laufen.

Der erste Preis des «Design Lab» ging jedoch nach Österreich an STEFAN BUCHBERGER. Mit seinem «Flatshare»-Kühlschrank gewann er 5'000 Euro und ein sechsmonatiges Praktikum in einem Designcenter von ELECTROLUX. Seine Idee ist einfach und genial zugleich: Der Designstudent unterteilt den Kühlschrank in Wohngemeinschaften in verschiedene eigenständige Abteile. Damit besitzt jeder Mitbewohner seinen eigenen kleinen Kühlschrank, und Streitigkeiten über verschimmelte Lebensmittel gehören der Vergangenheit an. – So oder so: Das «Design Lab» von ELECTROLUX ist für Jungdesigner eine grosse Chance für den Start einer erfolgreichen internationalen Karriere.

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